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PI_080526_Twin_Drive_Concept_TDC_sz_tdc_002_webhd

Neue Technologie –

Twin Drive Concept TDC

| 19 Mai 2008


Für den Transport feuer­flüssiger Massen oder Güter mit ähnlichem Gefährdungs­potenzial, wie zum Beispiel Säuren oder Laugen, gibt es besondere Vorschriften. Die Deutsche Industrie­norm EN 14492-2 verlangt, dass Hubwerke so konstruiert sein müssen, dass beim Ausfall eines im Kraft­fluss liegenden Bau­teils ein Abstürzen der Last unmöglich ist.

Diese Anforderung kann auf zwei Arten erfüllt werden: entweder durch die redundante Ausführung des Hub­werkes oder durch eine Not-Stopp-Bremse an der Seil­trommel in Verbindung mit einem redundanten Seiltrieb.
Das neue Spezial­hebezeug mit Twin Drive Concept (TDC) ist STAHL CraneSystems’ Lösung für diese heikle Aufgabe. Durch die Ausrüstung der Seilzüge mit zwei synchron angesteuerten Motor-Getriebe-Einheiten und durch permanente Antriebs­überwachung bietet es die höchst­mögliche Sicher­heit beim Transport feuer­flüssiger Massen von 5 bis 40 Tonnen. Die volle Redundanz von Motor und Getriebe garantiert immer mindestens die doppelte Getriebe- und Brems­sicherheit, die sicherheits­bezogene Elektronik ist in Kategorie 3 ausgeführt. Die in der Norm genannten Anforderungen werden noch übertroffen: gefordert wird hier nur Faktor 1,5. Praktisch: Beim Transport nicht-feuerflüssiger Massen ist der Seilzug mit 60 % höherem Gewicht belastbar. Wie auch die anderen Hebezeuge von STAHL CraneSystems gewähr­leistet der TDC durch die Verwendung von Standard­komponenten gute Verfügbar­keit, einfache Montage und schnellen Service.

Beide Motoren des TDC verfügen über Bremsen, die so ausgelegt sind, dass sie im Not­fall die Last auch alleine bremsen beziehungsweise halten können. Da die Bremsen vom selben Typ sind, entsteht bei der jährlich wieder­kehrenden Prüfung kein erhöhter Prüfaufwand. Die Bremsen werden zusammen angesteuert und arbeiten als Betriebs- und Halte­bremse. Im Fehler­fall (z. B. einem Getriebe­bruch) kann die Last mit den beiden hand­lüft­baren Bremsen abgesenkt werden. Ein „Bergen der Last“ ist somit nicht mehr notwendig. Zur zusätzlichen Sicherheit überwacht ein spezielles Condition Monitoring System von STAHL CraneSystems die Drehzahlen beider Antriebe. Bei Überlast schaltet eine separate Last­über­wachung den Motor automatisch ab. Das robuste System ist komplett gekapselt und somit nicht gegen Staub und Feuchtigkeit anfällig.

Das 35-t-Windwerk vom Typ SHWF mit einem Seilzug vom Typ SH als Hilfshub im Vordergrund.

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